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Karl R. Kegler: "Substanz oder Zeichen?". In archimaera#004 (2011). (urn:nbn:de:0009-21-32435)

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AB  - Das medienvermittelte Bild von Architektur ist fast ausschlie√ülich ein Bild von Neubauten und technischen Innovationen. Das Zustandekommen dieses Bildes ist eng mit Suggestion und Selbstverst√§ndnis einer architektonischen Moderne verbunden, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Traditionsbruch zum Programm erhob, Anlehnung an Methoden der Serienproduktion suchte und schlie√ülich in den 60er und 70er Jahren Architekturproduktion zu einem System sorgenfreien Konsums und unabl√§ssiger Innovationen stilisierte. Diese Wunschvorstellung st√∂√üt nicht allein angesichts begrenzter Ressourcen an ihre Grenzen. Auch das Ausma√ü an psychisch verkraftbarer Umweltver√§nderung unterliegt einer seelischen √Ėkonomie. Die menschliche Psyche ben√∂tigt Vertrautes als Orientierungsrahmen. Dieser Rahmen ist aber nicht allein auf eigene Erfahrungen bezogen. Auch medienvermittelte Bilder pr√§gen Vorstellungen und Referenzr√§ume. Architektur ist mehr als ein funktionales, konstruktives oder √∂konomisch produziertes System ‚Äď Architektur ist ein Zeichen. Auch die Architektur der Moderne ist l√§ngst zu einem Zeichensystem geworden, das in das kulturelle Ged√§chtnis der Gegenwart eingegangen ist und als Referenzrahmen fortwirkt, wenn heute √ľber Erhalt oder Abriss von Bauten der Nachkriegszeit diskutiert wird.
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Diese Wunschvorstellung st√∂√üt nicht allein angesichts begrenzter Ressourcen an ihre Grenzen. Auch das Ausma√ü an psychisch verkraftbarer Umweltver√§nderung unterliegt einer seelischen √Ėkonomie. Die menschliche Psyche ben√∂tigt Vertrautes als Orientierungsrahmen. 
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erstellt von Karl R. Kegler zuletzt verändert: 19.11.2019 10:18
Mitwirkende: Kegler, Karl R.
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