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Elmar Schenkel: "Paradoxien der Vergänglichkeit". In archimaera#004 (2012). (urn:nbn:de:0009-21-32316)

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AB Bauen und Sprechen sind der Zeit unterworfen. Wenn Zeit √ľber sie hinweggegangen ist, werden sie zu Zeichen. Und die Gegenwart muss sich fragen, wie sie mit diesen Zeichen umgehen will: als Vorboten ihres eigenen Vergehens oder als Feinden ihrer momentanen Befindlichkeit.Bauten, die vorgeben, die Zeiten √ľberdauern und der Ewigkeit nahe sein zu k√∂nnen, sind Verwirklichungen eines utopisch-neuzeitlichen Traumes. Alterslose Perfektion fasziniert, aber sie ist nicht der Inbegriff des Menschlichen. Menschen sind auf das Unfertige ausgelegt, es steht f√ľr Verg√§nglichkeit, aber auch f√ľr Heimat und N√§he. Das Verg√§ngliche bewegt mehr als das immer-Gleiche; es kann im Geist neue Projekte erzeugen, neue und andere Bauten, keine Kopien der alten. Doch es muss nicht immer so kommen.
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Full Metadata

erstellt von Elmar Schenkel zuletzt verändert: 19.11.2019 09:28
Mitwirkende: Schenkel, Elmar
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