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Entwerfen als Erinnern

  1. Thomas H. Schmitz

Zusammenfassung

Wie entstehen Ideen zu komplexen Environments? Dieser Beitrag dreht sich um die im wissenschaftlichen Kontext schwierige Frage, ob oder wie man AtmosphĂ€ren entwerfen kann. Er versucht eine Einkreisung in neun Schritten, die das Entwerfen als ein Erinnern bestimmen, durch das wir uns auf ein kollektives Wissen ĂŒber AtmosphĂ€ren besinnen. Architekten können dieses Wissen als Stellvertreter und als Medium erschließen und in zeitgemĂ€ĂŸe Formen ĂŒbersetzen. Dabei mĂŒssen sie lernen, RĂ€ume von ihren Wirkungen her zu denken und durch ihr subjektives GespĂŒr fĂŒr Wirkungen von Archetypen noch mehr auf die Menschen zu beziehen. ErgĂ€nzend werden methodische Entwurfspraktiken des Erinnerns vorgestellt: Christopher Alexanders ‘A Pattern Language‘, die den Zugriff auf ein definiertes Netzwerk zeitloser, kollektiv verfĂŒgbarer Archetypen systematisiert. Und das Schöpfen von ‘Denkbildern‘ aus dem individuell gestimmten Vorbewussten durch die Interaktion von manuellen Zeichenpraktiken und diskursiven Methoden, sowie die Erkundung der affektiven Wirkungen von Material und Faktur. Der Beitrag wird begleitet von 'Mikroskizzen' (im Original etwa 6x12cm), die im Wintersemester 2012 von Philipp GrĂŒll im Rahmen des Workshops “Bild_Entwurf“ zu dem Master-Projekt “Landhaus“ gezeichnet wurden. Das Projekt wurde durchgefĂŒhrt als Kooperation des Lehrstuhls fĂŒr Bildnerische Gestaltung und des Lehrstuhls fĂŒr Wohnbau in der FakultĂ€t fĂŒr Architektur der RWTH Aachen University.

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