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Am Anfang der Wahrnehmung meiner Welt lag die genaue Lokalisierung ihres Endes. Es war in Mlad√° Boleslav, am Ende einer Sackgasse, die vom Rathaus hin auf den Rand eines nahezu senkrecht abfallenden Abhangs f√ľhrte. Nat√ľrlich wusste ich, dass dort unten die Iser flie√üt, doch an jenem Tag war alles ganz anders.

Das Tal war vollst√§ndig in eine Wolke dichten Nebels geh√ľllt, auf dessen feuchtem und schweigend drohendem Hintergrund ein gusseisernes Gel√§nder zu sehen war, mit dem die Strasse pl√∂tzlich und ohne Umschweife endete. √úber Gel√§nder zu klettern war damals mein t√§gliches Brot. Dennoch, hier wurde mir irgendwie klar, dass √ľber dieses Gel√§nder zu klettern bedeutete, jenen sprichw√∂rtlichen "point of no return" zu √ľberschreiten – eine Grenze, deren Verletzung keine R√ľckkehr mehr gestattet. Ich erinnere mich, damals in Begleitung meiner Mutter gewesen zu sein. Meine seltsame Erkenntnis habe ich aber nicht preisgegeben, sondern zog den exklusiven Genuss eines Gef√ľhls vor, von dem ich erst ein halbes Jahrhundert sp√§ter gelesen habe, dass es von einem englischen Denker des 18. Jahrhunderts, Edmund Burke, [1] als "delightful horror" benannt wurde – das Gef√ľhl einer angenehmen Furcht, deren Anziehungskraft dem Bewusstsein der Labilit√§t eigener Sicherheit entspringt. Ich denke, dass ich damals einem m√§chtigen Zauber verfiel, der mich bis heute noch fesselt.

Auch dar√ľber hinaus war in Mlad√° Boleslav einiges zu sehen. Neben der Noblesse von Kr√°l√≠ks Stadttheater [2] waren es vor allem Krohas Bauten, [3] die das ungeschulte Auge schockierten und die von der fr√ľheren Anwesenheit einer r√§tselhaften, au√üerirdischen Kultur zeugten. Hotel "Venec", das Polyklinikum und vor allem die Industriefachschule, √ľber die sich meine Mutter mit ihrem typisch weiblichen Pragmatismus √§u√üerte (d. h., sie bedauerte jene Person, die in diesem labyrinthisch un√ľbersichtlichen Objekt die unz√§hligen Fenster putzen musste), waren st√∂rende Fremdk√∂rper in einer geordneten Welt, die noch vorwiegend von der Bauroutine des 19. Jahrhunderts gepr√§gt worden war. Mich interessierte die Industriefachschule vor allem deswegen, weil dort in der Eingangshalle ein Strahltriebwerk der Me 262 [4] zu sehen war, was in einer Zeit, in der der Propellerantrieb noch dominierte, ein nicht allt√§gliches Erlebnis war. Von dem Geb√§ude selbst bekam ich keineswegs den Eindruck, dass ein Haus ausgerechnet so aussehen m√ľsste.

Bezirkspolyklinikum in Mladá Boleslav, Jirí Kroha 1924 - 25 (J. Císarovsky: Jirí Kroha a meziválecná avantgarda. Prag 1967).

Geboren bin ich ein halbes Jahr vor dem Ende des zweiten Weltkrieges, der naturgem√§√ü in meinem S√§uglingshirn kaum Spuren hinterlie√ü. Eine der wenigen Erinnerungen, wenn auch nur aus zweiter Hand, war eine fl√ľchtige Bemerkung meiner Eltern √ľber einen hungrigen und zerlumpten deutschen Soldaten, der, nachdem der Krieg schon l√§ngst vorbei war, in einer Nacht an die T√ľr unseres Hauses klopfte, um einen F√ľller gegen Brot zu tauschen. Aus Angst vor der Antwort habe ich meine Eltern nie nach ihrem Verhalten gefragt, bis heute aber blieb diese Episode f√ľr mich ein Synonym f√ľr die Grauen des Krieges, ein Synonym f√ľr Degradierung und Dem√ľtigung des menschlichen Individuums.

Eine willkommene Hinterlassenschaft des Krieges stellte dagegen ein Haufen von Flugzeugsschrot dar, der hinter den Hangars des Jungbunzlauer Flugplatzes lag, d. h. an dem Ort, wo ich jede freie Minute verbracht habe. Piloten und Bodenpersonal nannten mich "Ingenieur", wegen eines Schraubenziehers und einer Zange, die ich immer bei mir trug, und tolerierten gro√üz√ľgig meine Anwesenheit zu jeder Zeit und an jedem Ort. Sowohl die Besatzungsmacht als auch die Armeen der Alliierten hatten dort eine unermessliche Menge von Material hinterlassen, das ohne jede Einschr√§nkung zu meiner Verf√ľgung stand. Hohle, auf ein Minimum des Gewichts gebohrte Wellen aus edlen Stahllegierungen, Teile aus Magnesium und Elektron, Kronenmuttern mit Drahtsicherung und ebenso d√ľnne wie unglaublich widerstandsf√§hige Bleche mit Kontrollstempeln in Deutsch, Englisch und Russisch stellten meine erste Bekanntschaft mit der Welt des edlen Details dar, das bis heute nur jenem Industriezweig eigen ist, in dem unerbittliche Genauigkeit und strengste Auslese herrschen und in der ein Irrtum mit dem Tode bestraft wird.

Vielleicht war der erste ad√§quate Eindruck aus dem Bereich der Architektur die Wohnung des Ehepaars Petera, eine Dienstwohnung der Molkereifabrik in Cejeticky, die ein paar Schritte vom Jungbunzlauer Bahnhof entfernt war. Die 50er Jahre waren der Architektur aus der Zeit der ersten Republik nicht gerade freundlich gesonnen, [5] hier aber, in der Abgelegenheit der Provinz, √ľberlebte ihre Noblesse in einer noch unber√ľhrten Reinheit. Herr Petera war das, was man damals "√ļredn√≠k" (Beamter) nannte. Immer perfekt angezogen in Anzug und Krawatte, war er so etwas wie ein Felsen in der Brandung der kommenden Barbarei. Mit seiner Frau bewohnte er diese elegante Wohnung, die glatt als B√ľhnenbild in einem Vorkriegsfilm mit Oldrich Novy [6] h√§tte dienen k√∂nnen. Wir sa√üen dort am schwarz lackierten Tisch auf St√ľhlen aus Leder und verchromtem Stahlrohr und tranken Tee aus hauchd√ľnnem Jenaer Glas. Frau Petera, eine elegante Dame mit leichtem, dunklem Flaum unter der Nase, servierte Tee und Geb√§ck, und w√§hrend die Gesellschaft auf die "Zust√§nde" schimpfte, blieben meine Augen an einem Fenster aus vernickeltem Messing haften, dass mit seinem perfekten Detail an jene Eindr√ľcke erinnerte, die ich sonst nur von meinen Flugplatzstreifz√ľgen kannte. Mit einer √§hnlichen Intensit√§t war ich vielleicht auch noch von Bata´s Schuhkaufhaus in der Jungbunzlauer Innenstadt beeindruckt, das jedoch, weil dort nicht die Peteras herrschten, schon die ersten Zeichen des R√ľckzuges von seinem einstigen Ruhm zeigte.

Verwaltungs- und Wohngebäude der Bauerngenossenschaftlichen Molkerei in Cejeticky, Josef Saal 1941 (Architektura CSR 5/1946)

Ein Kontrastprogramm zur klinisch sauberen √Ąsthetik des Funktionalismus stellte die Wohnung von Frau von Gednorozec dar, mit der meine Mutter befreundet war. Diese imposante alte Dame mit weit ausladendem Busen, dessen schwer erkennbare Abgrenzung sich in zahlreichen Doppelkinnen und Bauchfalten verlor, Witwe eines √∂sterreich-ungarischen Marineoffiziers, wohnte im Zentrum der Stadt hinter Samtvorh√§ngen in der Finsternis einer nie gel√ľfteten Wohnung, die mit tropischen Pflanzen, Statuen, √Ėlgem√§lden, Lorbeerkr√§nzen und anderen Reliquien der damals schon unwirklichen Welt √ľberf√ľllt war. Die dunkle Halle dieses Mausoleums bewachte grimmig, von schweren Fahnen flankiert und mit ewigem Licht zu F√ľssen, ein riesiger, mit dem Kopf nickender Buddha. Frau von Gednorozec, die von ihrer Umgebung sp√∂ttisch "die Gr√§fin" genannt wurde, f√ľtterte mich mit staubiger Schokolade, die sowohl durch ihren Geschmack als auch durch ihr Aussehen die Herkunft aus den materiellen Ressourcen der l√§ngst untergegangenen Flotte Seiner Apostolischen Majest√§t ahnen lie√ü. Diese Insel des 19. Jahrhunderts war durchdrungen von der Atmosph√§re der schraffierten Welt der Illustrationen der Jules-Verne-Romane, es war in meinen Augen die Welt der weiten Reisen, der Ballone, der Luftschiffe und der Unterseeboote, dieselbe Welt, die ich sp√§ter, in Bewegung versetzt, in den Filmen von Karel Zeman [7] oder in Farben, jedoch immer mit derselben Stimmung von Melancholie und stiller Einsamkeit, in den Bildern des von mir √ľber alles gesch√§tzten Malers Kamil Lhot√°k [8] lieben lernte.

Der Weg von Mlad√° Boleslav nach Prag, wo ich nach einem misslungenen Versuch, an der Milit√§rakademie des Anton√≠n Z√°potocky in Br√ľnn zum Studium des Flugzeugbaus zugelassen zu werden, aus purer Not das Studium der Architektur aufnahm, f√ľhrte wieder an einem Flugplatz vorbei. Der Flugplatz in Kbely bestand damals gro√üenteils (und soweit ich wei√ü, besteht er noch heute) aus einer Reihe von mit dunkler Holzschutzfarbe angestrichenen Flugzeugschuppen, die noch aus der Pionierzeit der tschechischen Aviatik stammten. In der N√§he der Hallen steht ein Leuchtturm von Otakar Novotny, [9] der mir zwar nie sonderlich gefiel, der aber mit seinem futuristischen Reliefschmuck und schon einfach durch sein blo√ües Dasein als Leuchtturm das Pathos jener optimistischen Zeit ausstrahlt, die von der Eroberung des Luftmeeres besessen war. Noch ein wenig weiter befindet sich Breberas Stahlbetonhangar, [10] dessen genauso einzigartige wie bis heute zu Unrecht wenig bekannte Konstruktion schon auf den ersten Blick meine Neugierde weckte. Gleich hinter dem Flugplatz folgte die absch√ľssige Serpentine nach Vysocany, mit dem von hier wahrnehmbaren Blick auf Rauch und auf sonnenflimmernde Reflexe der Fabrikd√§cher, ein Blick auf das monotone und schmuddelige Grau der Welt des allt√§glichen Heldentums und der Vorstadtpoesie. Ich erinnere mich, wie ich einen der Professoren der Prager Architekturfakult√§t schockierte, als ich ihm er√∂ffnete, dass mir dieser Blick auf die "goldene Stadt" am besten gefalle.

√úber die Prager Stra√üenbahn k√∂nnte man lange schreiben - √ľber die geschliffenen Scheiben in der Verglasung der T√ľren, √ľber den genial einfachen √Ėffnungsmechanismus der Fenster, √ľber die Schrauben aus vernickeltem Messing, deren Linsenk√∂pfe in den speziell hierf√ľr gefertigten Unterlegscheiben gebettet waren, √ľber die edlen H√∂lzer, √ľber Gusseisen und Leder. Der einzige Versuch, dieses robuste Vehikel zu modernisieren, man m√ľsste ihn irgendwann mal am Anfang der 30er Jahre unternommen haben, endete in einem peinlichen Fiasko. Der sch√ľchtern stromlinienf√∂rmigen Formgebung, die im Hinblick auf das Betriebstempo mehr als √ľberfl√ľssig war, verdankten die neueren Wagen den ber√ľhmten Namen "Krassin", nach jenem russischen Eisbrecher, der im Jahre 1928 Dr. Behounek [11] wie auch die √ľbrigen √úberlebenden der Nordpolexpedition Nobiles von der Eisscholle gerettet hatte. W√§hrend der Fahrt auf die Stra√üe springen, konnte man aus beiden Ausf√ľhrungen – umsonst ohne, und f√ľr 10 Kronen mit polizeilicher Assistenz. Selbstverst√§ndlichkeit, Einfachheit, kultivierte Sachlichkeit und √§sthetische Homogenit√§t, die nicht nur diesem Verkehrsmittel, sondern allen Bauten des Schienenverkehrs des 19. Jahrhunderts zu eigen waren, bedeuten f√ľr mich bis heute – der Sympathie f√ľr die sog. funktionalistische Moderne zum Trotz – die wirkliche Inkarnation des modernen Geistes, des Geistes eines wirklichen und durch √§sthetische Vorurteile unverf√§lschten Funktionalismus.

Treppenhaus des Kaufhauses Gellner in Mladá Boleslav, Jirí Kroha 1924 (J. Císarovsky: Jirí Kroha a meziválecná avantgarda. Prag 1967).

Den Maler Kamil Lhot√°k habe ich bereits erw√§hnt. Aus einem seinem Oeuvre gewidmeten Kurzfilm mit dem passenden Namen "Variationen auf die Stille", blieb in meiner Erinnerung die Metapher von der Seine, die im Pariser Stadtraum eine durch die Stadt flie√üende Landschaft darstellt. Diese sch√∂ne Metapher ist auch auf die Moldau in Prag voll anwendbar. Es reicht, von der Uferpromenade die Treppen auf die darunter liegende Ebene der Regulation hinabzusteigen, und die Welt, in die der L√§rm der Stadt nur ged√§mpft eindringt, ver√§ndert sich v√∂llig. Das liebensw√ľrdige Durcheinander, das hier herrscht, der modrige Geruch des Flusses, der Flug der M√∂wen und die rostigen Poller, die vor langer Zeit optimistisch dem Festmachen der hypothetischen Wasserfahrzeuge galten, das alles l√§sst ahnen, dass hinter diesem Fluss sich noch ein gr√∂√üerer Fluss befindet, an dessen Ende Hamburg und der weite Horizont der Nordsee liegen. Die Br√ľcken sind aus dieser Perspektive nur in ihrer funktionellen Nacktheit sichtbar, als Tr√§ger des Verkehrs und der Rohrleitungen. Aus ihrem Inneren tropft rostiges Wasser und ihre Details, bar jeder Repr√§sentationsattit√ľde, erz√§hlen von der M√ľhe und Arbeit l√§ngst verstorbener anonymer Konstrukteure.

Einmal suchte ich Schutz unter der Svatopluk-Cech-Br√ľcke, um ein Buch, das ich mir in der Technischen Bibliothek ausgeliehen hatte, vor dem Regen zu retten – Hans Techel, Der Bau von Unterseebooten auf der Germaniawerft, Verlag des Vereines der deutschen Ingenieure, Berlin 1922. Der Inhalt des schmalen Bandes im schwarzen, abgenutzten Einband hielt mich auf dem unwirtlichen Platz sehr lange fest. Auf den vergilbten Seiten, in der spr√∂den Typographie eines sachlichen Ingenieurhandbuches, sah man Zeichnungen aus einer Zeit, in der aus dem Unterseepalast des melancholisch–misanthropischen Kapit√§ns Nemo l√§ngst eine hinterh√§ltige Waffe geworden war. Dennoch - auch durch diese wenig aufmunternde Vorstellung hat das Buch in meinen Augen nichts von seiner Faszination eingeb√ľ√üt. Auf seinen Seiten wurde f√ľr mich, wieder einmal nach einer langen Zeit, die Welt meines Vaters, eines Konstrukteurs der Jungbunzlauer Skoda-Werke, sichtbar. Schon als kleiner Junge habe ich von ihm gelernt, wie man Ma√üketten anlegt, wie man einen Bleistift sch√§rft und wie man dessen Spitze lange erh√§lt – d. h., wie man beim Ziehen eines Striches den Stift langsam und gleichm√§√üig dreht, um die Stiftspitze durch gleichm√§√üige Abnutzung m√∂glichst lange betriebsbereit zu halten. Die Kotierpfeile waren seine Spezialit√§t. Sie mussten scharf sein, sich tangential an den Strich anlehnen und sich nach hinten nur leicht √∂ffnen, und zwar in einer anmutigen Kurve, deren Verlauf nur ihm bekannt war. Er zeichnete auf schwerem Transparentpapier aus der Zeit der Ersten Republik, das mit einer d√ľnnen Textileinlage verst√§rkt war. Die im Ammoniak-Verfahren hergestellten Lichtkopien nannte er "Blaupausen", denn sie waren tats√§chlich indigoblau mit einem wei√üen Strich, der dem Ganzen eine zus√§tzliche Zartheit gab. Bis heute bedauere ich, dass diese Art der Vervielf√§ltigung den moderneren Methoden weichen musste, die sicher praktischer und billiger sind, deren √§sthetisch-kontemplativer Inhalt aber gleich Null ist. Fasziniert habe ich jedes Mal jenem Wunder zugeschaut, mit dem aus vier senkrechten Linien durch Zugabe von sechs Kreissegmenten die Ansicht einer Mutter wurde, oder wie zwei Parallellinien durch die Zugabe einer lang gezogenen S-Kurve pl√∂tzlich eine zylindrische Form bekamen. Mein Vater war ein K√ľnstler, Gott sei Dank, dass er davon nichts wusste.

*

Techels Buch, um dessen R√ľckgabe mich die Technische Bibliothek eine lange Zeit hat mahnen m√ľssen, beeinflusste nicht nur mich, sondern auch eine Anzahl von Freunden in der Architektengruppe Skolka [12] in Liberec. Die Geschichte von Skolka ist l√§ngst aus dem Abseits des erzwungenen Inkognito herausgetreten und ist heute als aktives und zumindest f√ľr den Zeitraum einer Dekade wirkendes Zentrum des technologischen Determinismus auf tschechischem Boden, gut bekannt. Dennoch, aus der Distanz der Zeit betrachtet, denke ich, dass ihre Bedeutung weniger im Pr√§gen des einen oder anderen Architekturstils lag, sondern in der Realisierung einer sozialen Utopie, die nur unter den vor der Wende des Jahres 1989 herrschenden Bedingungen realisiert werden konnte.

Auf dem Motorrad Norton ES2, das ich von dem Metzgermeister Cenek Cerny in Kladno gekauft hatte, mit der Zahnb√ľrste in der einen und dem Auswandererpass in der anderen Tasche, habe ich nur widerwillig diese Utopie verlassen. Hier f√§ngt aber eine ganz andere Geschichte an.

 

Aus: Mirko Baum: Ulice na konci svńõta – Stra√üe am Ende der Welt. Prag, Verlag Kant / Akademie v√Ĺtvarn√Ĺch umńõn√≠. ISBN: 978-80-86970-51-6



[1] Edmund Burke (1729 – 1797), englische Publizist und Politiker, Begr√ľnder der psychologischen √Ąsthetik, die u. a. auch Kant und Lessing beeinflusste.

[2] Emil Kr√°l√≠k (1880-1946), tschechischer Architekt und Professor an der TH Br√ľnn.

[3] Jir√≠ Kroha (1893-1974), tschechischer Architekt und Professor an der TH Br√ľnn.

[4] Messerschmitt Me 262, das erste in Serie gebaute D√ľsenflugzeug der Welt.

[5] In Wirklichkeit wurde das Gebäude erst während des Krieges im Jahre 1941 von dem Architekten Josef Saal gebaut.

[6] Oldrich Novy (1894-1983), tschechischer Filmschauspieler, Frauenidol und Herzensbrecher.

[7] Karel Zeman (1910-1989), durch mehrere technisch ungewöhnliche Jules Verne РVerfilmungen bekannter tschechische Filmregisseur.

[8] Kamil Lhot√°k (1912-1990), tschechischer Maler des "metaphysischen Realismus", Buchautor, Buchillustrator und Sammler historischer Fahrzeuge.

[9] Otakar Novotny (1880-1959), tschechischer Architekt, Gr√ľndungspr√§sident und Architekt des K√ľnstlerklubs "M√°nes" in Prag.

[10] Antonín Brebera (1892 Р?), tschechischer Bauingenieur und Fachbuchautor.

[11] Frantisek Behounek (1898-1973), tschechischer Radiologe, 1928 Teilnehmer an der Polarexpedition des Generals Umberto Nobile.

[12] Skolka SIAL, unter Mitwirkung des Verfassers 1969 im nordb√∂hmischen Liberec (Reichenberg) gegr√ľndete Architektenkommune.

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erstellt von Mirko Baum zuletzt verändert: 18.11.2019 13:20
Mitwirkende: Baum, Mirko
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